Asyl Europa
Dienstag, 23. Januar 2024, 19:00 Uhr
STIFTUNG GEISSSTRASSE 7, STIFTUNGSSAAL, 1. STOCK
Gespräch und Diskussion
Der Abend kann auch digital besucht werden:
https://us02web.zoom.us/j/83928500695?pwd=T2V3eFViclliZE5HTnZUL2lSOWljUT09
Meeting-ID: 839 2850 0695
Kenncode: 167334

Im Jahr 2023 sind bis September (Zahlen des UNHCR) 186.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa geflüchtet. Dies ist ein Anstieg von 83 % im Vergleich zum Vorjahr. Über 2500 Menschen sind in diesem Zeitraum ums Leben gekommen oder gelten als vermisst. Die meisten von ihnen kommen nach Deutschland, wo nach Schätzungen der Wohnungswirtschaft ungefähr 700.000 Wohnungen fehlen, besonders im unteren Preissegment.
Die Gemeinden müssen deshalb geflüchtete Menschen in Turnhallen unterbringen. Auch in Stuttgart wurde das erwogen. Der Deutsche Städtetag ruft verzweifelt um Hilfe und fordert von der Bundesregierung „Entscheidungen, die die Städte entlasten und Migration besser steuern.“
Was ist zu tun? Helfen „Abschiebungen im großen Stil“, wie es der Kanzler für die Ampel ankündigt oder wäre dies der Bruch des Koalitionsvertrages, wie es die Grüne Jugend befürchtet? Grenzkontrollen, Abschaffung des Grundrechts auf Asyl, Bezahlkarten oder feste Flüchtlingskontingente – täglich gibt es neue Vorschläge.
Wir wollen mit Fachleuten Ordnung in die unübersichtliche Diskussion bringen und die vielen Ideen auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen.
Im Gespräch sind:
Dr. Alexandra Sußmann, Stuttgart, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration
Richard Arnold, Schwäbisch Gmünd, Oberbürgermeister
Roland Kugler, Stuttgart, Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkten Ausländer- und Asylrecht, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Geißstraße
Moderation:
Dr. Martin Kilgus, Journalist und Stellvertretender Vorstand der Stiftung Geißstraße
Anmeldung
Bitte melden Sie sich unter stiftung_at_geissstrasse.de an, da wir nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen haben.
Unsere gemeinnützige Arbeit ist auf Spenden angewiesen.