Veranstaltungen

Zu Gast in der Geißstraße

Zu Gast in der Geißstraße

Das „Asylproblem" – ein Dauerbrenner der Geschichte?

Sonntag, 30. März 2025, 14:00 Uhr

Vor 32 Jahren änderte der Bundestag das Grundgesetz, um das Grundrecht auf Asyl einzuschränken. Vorausgegangen war eine mehrjährige erbitterte Auseinandersetzung, in der die Befürworter einer Grundgesetzänderung unter anderem vom „ungehinderten Zustrom von Scheinasylanten” sprachen. Begleitet wurde der Streit um das Asylrecht von einer Welle rassistischer Gewalt, der zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Inwieweit wiederholt sich die Geschichte gerade? Und was ließe sich der zunehmenden Verrohung des öffentlichen Diskurses entgegensetzen? Der Historiker und Kulturwissenschaftler Klaus Neumann möchte eine Diskussion zu diesen und verwandten Fragen anstoßen. Er wird dazu einige Thesen vorstellen und Passagen aus seinem Buch Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989-2023 vorlesen. Klaus Neumann ist der Autor zahlreicher (englischsprachiger) Bücher und Aufsätze über Flüchtlings- und Asylpolitik. Bis 2018 war er Professor für Geschichte in Melbourne; auf Einladung einer Hamburger Stiftung kam er dann nach Deutschland, um ein Buch über die Geschichte des Umgangs mit Asylsuchenden zu schreiben.

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Dieter Groß in der Stiftung Geißstraße

Dieter Groß in der Stiftung Geißstraße

Dienstag, 18. März 2025, 18:00 Uhr

Einladung zur Ausstellungseröffnung

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Marx gegen Moskau

Marx gegen Moskau

Zur Außenpolitik der Arbeiterklasse Buchvorstellung und Diskussion mit Timm Graßmann

Donnerstag, 20. Februar 2025, 19:30 Uhr

“Es bleibt noch immer bemerkenswert, wieviel Sorgfalt das Moskauer Reich sowie auch das moderne Rußland stets darauf verwendet haben, Republiken zu vernichten. Novgorod und seine Kolonien führten den Reigen an, die Kosakenrepublik folgte, Polen schließt ihn ab.” (Karl Marx) Marx’ Gedanken zur russischen Autokratie und zu einer Außenpolitik der Arbeiterklasse können als Antizipation des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine verstanden werden. Mit seiner «traditionellen auswärtigen Politik» des territorialen Expansionismus sah Marx den russischen Staat in einer Selbstbezüglichkeit und Maßlosigkeit verfahren, die der ökonomischen Bewegung des Kapitals ähnelt: Eine Eroberung ist nur der Ausgangspunkt für die nächste.

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Adornos Erben

Adornos Erben

Eine Geschichte aus der Bundesrepublik Lesung und Gespräch

Mittwoch, 19. Februar 2025, 19:00 Uhr

Im Oktober 1949 kehrte Theodor W. Adorno aus dem amerikanischen Exil in seine Geburtsstadt zurück, um wieder an einer deutschen Universität zu lehren. Frankfurt lag in Trümmern, die Nazis hatten nur die Kleider gewechselt, aber die Studierenden kamen in Scharen. Bald war der Philosoph wöchentlich im Radio zu hören und zum Stichwortgeber und »Erzieher« der jungen Bundesrepublik geworden. Als Adorno 1969 starb, waren das Institut für Sozialforschung und sein Direktor bundesweit bekannt. Die Frankfurter Schule befand sich auf dem Zenit ihrer öffentlichen Wirkung.

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Lichterkette für die Demokratie

Lichterkette für die Demokratie

Samstag, 08. Februar 2025, 17:00 Uhr

Die Initiative Omas gegen Rechts Stuttgart ruft gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Menschenrechte zu einer Lichterkette auf.

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